Wege zur Erleuchtung in Traben-Trarbach

In Traben-Trarbach, dem bekannten Weinort an der Mıttelmosel, befındet sıch ın unmıttelbarer Ufernähe ein im Jugendstil errichtetes Gebäude, ein ehemaliger Weinkeller, in dem seit mehr als zehn Jahren über 2000 Buddhafiguren und Skulpturen aus aus den verschiedensten Regionen und Epochen in einer einzigartigen Ausstellung präsentiert werden.

Das Buddha-Museum in Traben-Trabach

Die Sammlung, die vorwiegend Objekte aus China, Japan und den südostasiatischen Ländern zeigt, wurde von dem Traben-Trabacher Unternehmer Wolfgang Preuß zusammen getragen. Das Kellereigebäude wurde um eine zur Frontseite hin verglaste Halle erweitert und umfasst heute mehr als 3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Typische Handgeste (Bhumisparsha-mudra)

Die Ausstellung zeigt Skulpturen und Darstellungen von Buddha, seinen Gefährten (Arhats) und anderen „Erleuchtungswesen“ (Bodhisattvas). Die kleinste Buddhafigur ist so groß wie ein Streichholzkopf, die größte misst fast vier Meter und wiegt über zwei Tonnen. Die Objekte stehen einzeln oder in Gruppen oder sind in Glasvitrinen untergebracht.

Vajrasattva (Buddha der Vajrafamilie)

Die Ikonographie der Figuren folgt bestimmten Prinzipien, wobei besonders die Symbolik der Hände (Mudras) auffällig ist. So gibt es spezifische Handhaltungen für den meditierenden, den lehrenden und den wunschgewährenden Buddha. Auch die Körperhaltung: sitzend – stehend – liegend – gehend ist von Bedeutung. So erinnert ein liegender Buddha an den Eintritt in das Nirwana, ein Buddha im „Meditationssitz“ mit gekreuzten Beinen zeigt seine Fußsohlen, im „Verschränkungssitz“ sind die Fußsohlen unsichtbar.


Der Elefantengott Ganesha wird auch im Buddhismus verehrt

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