RUbug – Festival für urbane Kunst

Die Zeche Westerholt im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel wurde 2008 stillgelegt und befindet sich seitdem als Industriebrache im Zustand zunehmenden Verfalls. Dieser fatalen Entwicklung will der Sachsener ibug-Verein (Verein für Instustriebrachenumgestaltung) entgegenwirken und mit künstlerischen Aktionen und Initiativen die brachliegenden Werkstätten, Industriehallen und Produktionsstätten mit neuem Leben füllen. Seit 2017 wird an einem Konzept gebastelt, dass künstlerische Aktivitäten mit bergbaugeschichtlichen und interkulturellen Initiativen verbindet.

Im Rahmen dieses Konzeptes findet nun vom 20. bis 22. Mai (und 26. bis 29. Mai) 2022 das Festival für urbane Kunst auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Westerholt statt.

Laut Veranstalter dekorieren und gestalten 60 Künstlerinnen und Künstler aus 10 Ländern die diversen Hallen und Gebäudeteile mit großflächigen Wandmalereien und Graffitis, Rauminstallationen und Multimedia-Arbeiten. Daneben gibt es skurrile Skulpturen und bewegte Objekte. Hinter jedem Durchgang und jeder Tür eröffnen sich neue Perspektiven.

 

 

Der morbide Charakter der Räumlichkeiten, die weiß gekachelten Wände mit den Relikten von elektrischen Geräten, verrosteten und gekappten Leitungen und Rohren bilden das ideale Ambiente für die Fülle von künstlerischen Arbeiten, die dem Besucher auf dem vorgegebenen Rundgang begegnen.

Live-Performances und Musikdarbietungen, Podiumsdiskussionen und Workshops runden das Angebot ab. Führungen erleichtern die Orientierung auf dem weiträumigen Areal. Tickets gibt es für regulär 14 EURO (9,50 EURO ermäßigt) Online oder vor Ort.

Geschrieben am 22. Mai 2022, vor 1 Monat

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